Die höchste Form des Wohnens: Seniorenresidenzen
Trotz seines offensichtlichen Nutzens und den vielen Vorteilen ist der Begriff Altenheim mitunter negativ vorbelastet, soll heißen: Ein großer Teil der Bevölkerung hat keine besonders hohe Meinung vom Altenheim. Klischees und Trugbilder, teils auch durch die Medien verbreitet, tragen hier ihren Teil bei, denn fest steht, dass Altenheim keinesfalls die tristen und hoffnungslosen Orte sind, zu denen sie in so mancher Wortmeldung gemacht werden. Nicht zuletzt dank Zertifizierungen, regelmäßigen Prüfungen und einem genaueren öffentlichen Blick sind die Standards im Altenheim höher denn je, sodass es beinahe überrascht, dazu noch eine Steigerung zu finden: die Seniorenresidenz.
Ein Lebensabend der Superlative: das Leben in der Seniorenresidenz
Alleine schon das Wissen um die Bedeutung des Wortes Residenz lässt erahnen, was hinter den Kulissen einer Seniorenresidenz wartet, obwohl Residenz gleich für mehrere Beschreibungen dient: historisch und aktuell betrachtet als Sitz eines Herrschers, optional auch als Amtssitz eines Botschafters oder als Aufenthaltsort herausragender Personen. Die Schlussfolgerung ist somit nicht schwer zu erahnen: In der Seniorenresidenz lebt es sich par excellence. Das exklusive Niveau einer Seniorenresidenz zeigt sich dabei in allen Aspekten, die das Wohnen und Leben betreffen, angefangen bei der Ausstattung über die Verpflegung bis hin zum Pflegepersonal. Dass solch fürstliches Wohnen im Alter seinen Preis hat, ist eine weitere Folgerung, die auf der Hand liegt. Die Abgrenzung zwischen Altenheim und Seniorenresidenz ist damit leicht auf einige Nenner zu bringen.
Vielfalt in jeder Hinsicht – auch preislich
Die Unterschiede zwischen Altenheim und Seniorenresidenz sind keine Unterschiede im eigentlichen Sinne, da es beinahe in jedem Punkt um eine reine Steigerung handelt. Zum Beispiel bei den Freizeit- und Aktivitätsangeboten: Wo das herkömmliche Altenheim über Wintergärten und kleine Gartenanlagen verfügt, findet das Ganze in der Seniorenresidenz auf deutlich mehr Fläche statt, nämlich in Gärten, die in Sachen Erscheinungsbild und Größe eher an gediegene Stadtparks erinnern. Luxuseinrichtungen wie eigene Schwimmhallen runden das Angebot treffend ab. Dieses hat natürlich seinen Preis, der zwar nicht ganz pauschal beziffert werden kann, aber grundsätzlich erst bei mehr als 1.000 Euro beginnt – Pflege nicht inbegriffen, wohlgemerkt. Die Raummiete für das Einzelzimmer liegt damit bereits sehr deutlich über den Preisen für normale Wohnungen, auch wenn in der Residenz natürlich Verpflegung und Service mitinbegriffen sind.
Auch ist es in Seniorenresidenzen nicht unbedingt üblich, dass höhere Pflegestufen erhältlich sind. Ein guter Teil der Residenzen ist zwar Pflegestufe II tauglich, dennoch sind es keineswegs alle. Die Aussage ist damit klar: Die Seniorenresidenz verspricht Leben pur, geprägt von einer Leichtigkeit und einer Sorglosigkeit, die im Alter eigentlich kaum noch erwartet wird.
Letzte Kommentare